Rezensionen

Rezension „Die Flut“ von Arno Strobel

Julia und ihr Freund Michael machen gemeinsam mit Michaels Arbeitskollegen Andreas und dessen Frau Martina Urlaub auf der Nordseeinsel Amrum. Bereits wenige Tage nach deren Ankunft treibt ein Mörder sein Unwesen. Er entführt Pärchen und gräbt anschließend die Frau am Strand ein, so dass nur mehr ihr Kopf herausschaut. Der Mann wird an einen Holzpfahl gebunden und muss zusehen wie seine Partnerin qualvoll ertrinkt. Der Täter beobachtet indes die flehenden und schreienden Opfer und erhofft sich dadurch eine Antwort auf die Frage: Was ist Liebe? 

Cover: Obwohl das Cover sehr einfach gestaltet ist, hinterlässt es Neugier. Durch das Spiel von Licht und Schatten auf dem Kopf der Frau, bekommt man den Eindruck, dass ihr Kopf aus dem Wasser herausschaut und somit auch genau das Thema des Buches vermittelt.

Meine Meinung: Die Flut war mein erstes Buch von Arno Strobel, aber sicherlich nicht mein letztes. Strobel weiß wie man Spannung aufbaut, deshalb konnte ich das Buch auch nicht mehr weglegen. Sehr positiv herauszuheben ist für mich der Wechsel zwischen den Gedanken des Täters, dem Vorgehen der Ermittler und der Sicht der vier Urlauber. Dadurch konnte der Spannungsbogen das ganze Buch über gehalten werden. Bis zum Schluss war mir komplett unklar wer denn nun der Mörder sein könnte. Natürlich hatte ich Vermutungen, aber mit dem Täter der es dann schlussendlich war, hätte ich überhaupt nicht gerechnet.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dann aber doch noch: Die vier Urlauber wurden mir von Seite zu Seite unsympathischer, da sie sich die ganze Zeit nur zankten und einander beleidigten. Das hätte man eventuell ein wenig kürzer fassen können, da es für die Handlung eher irrelevant war.

Fazit: Ein wirklich gelungener Psychothriller, den ich jedem Fan dieses Genres ans Herz legen kann!

Bewertung: 4/5 Sternen

Die Flut* von Arno Strobel – Fischer Verlag – Taschenbuch  – 368 Seiten – 9,99€

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5 Kommentare zu „Rezension „Die Flut“ von Arno Strobel

  1. Hallo Antonia,
    Ich habe gerade „Anonym“ gelesen, was ja eine Zusammenarbeit von Ursula Poznanski und Arno Strobel ist. Von Poznanski hatte ich davor schon einiges gelesen. Anonym hat mir aber so gut gefallen, dass ich jetzt auch mal was von Strobel lesen wollte. Da kommt deine schöne Rezension ja gerade recht, denn sie hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Das werde ich dann demnächst bestimmt mal lesen.
    Hast du auch schon Anonym gelesen? Wenn nicht, dann kann es ich dir SEHR empfehlen. Eine Rezension dazu findest du auch auf meinem Blog. 🙂
    Ganz liebe Grüße, Julia

    1. Hey Julia 🙂
      Vielen Dank für deinen Tipp! Das Buch habe ich nämlich leider noch nicht gelesen, obwohl Ursula Poznanski meine Lieblingsautorin ist. Bin wirklich sehr gespannt darauf, ob mir die Kooperation mit Arno Strobel auch so gut gefällt wie ihre anderen Bücher.

      LG Antonia

      1. Also ich finde die Kooperation wirklich absolut gelungen. Die Erzählweise aus den zwei Perspektiven macht den besonderen Reiz des Buches aus, finde ich. Aber mach dir am besten selbst ein Bild. 😉 Ich wünsche dir jetzt schon mal viel Spaß bei der Lektüre.

  2. Ich hatte es zuletzt bei einer Mängelexemplarkiste in der Hand und dann doch nicht mitgenommen. Jetzt gerade ärgere ich mich doch. 😀 Kommt auf jeden Fall mit auf die Wunschliste.

    1. Das Buch ist ja nicht aus der Welt 😀 Du bekommst sicher bald wieder die Gelegenheit es günstig irgendwo abzustauben! Wenns dann soweit ist, wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Lesen!

      LG Antonia

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