Rezensionen

Kurzrezension „Die Dreizehnte Fee: Erwachen“ von Julia Adrian

„Die Dreizehnte Fee: Erwachen“ von Julia Adrian
Drachenmond Verlag – Taschenbuch – 212 Seiten
ISBN: 978-3-9599-1131-3 – 12,00 € / 3,99 € (E-Book)

Klappentext:

Ich bin nicht Schneewittchen. Ich bin die böse Königin. Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung. »Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest. Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.

(Quelle: Amazon)

Cover/Gestaltung: 

Ich liebe liebe liebe dieses Cover, wie fast alle aus dem Drachenmond Verlag. Der erste Teil von Die Dreizehnte Fee ist zwar sehr schlicht gestaltet, aber trotzdem mit Liebe zum Detail. Die beiden nachfolgenden Bände mag ich aber noch mehr. Da ich das E-Book gelesen habe, kann ich leider zu den Illustrationen im gedruckten Werk nichts sagen.

Meine Meinung: 

Da ich noch nie eine Märchenadaption gelesen habe, habe ich mir zuerst das E-Book geholt, um zu sehen, ob das was für mich ist. Nachdem mir das Cover so gut gefallen hat, hab ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass mir der Inhalt auch zusagt, damit ich dieses Schmuckstück und seine Nachfolger ins Regal stellen kann. Leider war dem dann nicht so.

Die Geschichte wird aus der Sicht der dreizehnten Fee erzählt, die nach tausend Jahren aus ihrem Schlaf erwacht. Schon auf der ersten Seite merkt man, dass man es nicht mit einem klassischen, romantischen Märchen zu tun hat, denn die Atmosphäre ist sehr düster. Auch den außergewöhnlichen Schreibstil von Julia Adrian bemerkt man gleich. Leider hatte ich damit aber so meine Probleme und konnte mich erst mit der Zeit damit anfreunden. Wenn man sich aber mal daran gewöhnt hat, fällt einem auf, wie bildlich die Autorin eigentlich beschreiben kann. Das war für mich auch der einzige Pluspunkt an diesem Buch. Die Geschichte selber mochte ich einfach nicht und fand ich auch teilweise sehr wirr. Da es mir nicht möglich ist meine Verwirrtheit zu erklären ohne Inhalt vorweg zu nehmen, wird im nachfolgenden Absatz ein wenig gespoilert.

ACHTUNG! Im nachfolgenden Absatz befinden sich SPOILER!

Die Handlungen der Charaktere konnte ich in diesem Buch überhaupt nicht nachvollziehen. Die Dreizehntee Fee ist eigentlich böse, möchte aber gut sein. Sie liebt ihre Schwestern, tötet sie aber trotzdem. Die sofortige Anziehung, die die Fee zum Hexenjäger verspürt, obwohl sie ihn nicht kennt. Der Hexenjäger, der keinen Namen hat und die Dreizehnte Fee hasst, aber trotzdem sofort mit ihr ins Bett steigt. Das sind alles Dinge, die mich massiv gestört haben und die auch ausschlaggebend dafür waren, dass ich das Buch eher schlecht bewertet habe. Für mich war das einfach ein ewiges hin und her.

SPOILER ENDE

Fazit:

Ich fand die Charaktere und deren Handlungen einfach unglaubwürdig und die Geschichte teils verwirrend. Meiner Meinung nach wurde bei diesem Buch sehr viel Potential verschenkt. Die Idee dahinter gefiel mir total gut, aber die Umsetzung war einfach nichts für mich.

Bewertung: 2,5/5 Sternen

Ein Kommentar zu „Kurzrezension „Die Dreizehnte Fee: Erwachen“ von Julia Adrian

  1. Hey!
    Tolle Rezension, genau so ging es mir auch (bezogen auf den Spoiler-Absatz).
    Ich fand die Prota schrecklich naiv und nervig.
    Ich werde die Reihe aber trotzdem weiterlesen, ich habe gehört, Band 2+3 seien besser.
    Mal schauen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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